Wenn der Wille allein nicht reicht: Mein Weg zur Rauchfreiheit durch Hypnose

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Vielleicht kennst du das: Der Morgen beginnt nicht mit einem tiefen, frischen Atemzug, sondern mit dem vertrauten Griff zum Feuerzeug. Der erste Kaffee schmeckt nur mit der Zigarette dazwischen, und eigentlich weißt du bei jedem Zug, dass du deinem Körper gerade nichts Gutes tust. Aber der Stress, der Alltag, die Gewohnheit… sie scheinen einfach stärker zu sein.


Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, wenn man in dieser Schleife gefangen ist.

Lange Zeit war ich selbst an diesem Punkt. Ich habe mehrere Anläufe unternommen, um aufzuhören – und bin jedes Mal gescheitert. Es war frustrierend. Ich fühlte mich schwach, weil mein Wille scheinbar nicht ausreichte. Es ging sogar so weit, dass ich aus Rücksicht auf meine Frau, die es längst geschafft hatte, und meine Kinder zu Hause gar nicht mehr rauchte. Ich habe es versteckt, heimlich geraucht, mich fast schon dafür geschämt. Aber das war natürlich nicht die Lösung.

Der Weckruf meines Körpers

Erst als mein Körper die Notbremse zog, änderte sich alles. Ein psychosomatisches Herzleiden war mein deutlicher Hinweis, dass ich so nicht weitermachen konnte. Mein Herzspezialist gab mir damals den entscheidenden Tipp: Autogenes Training.

Diese Erfahrung faszinierte mich so sehr, dass ich tiefer graben wollte. Ich wollte verstehen, wie unser Geist unseren Körper steuert. Das führte mich schließlich zu meiner Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie. Während dieser Zeit durfte ich selbst in die Rolle des Klienten schlüpfen – und ich wählte das Thema, das mich jahrelang verfolgt hatte: Die Raucherentwöhnung durch Hypnose.

Warum Hypnose dort ansetzt, wo Disziplin versagt

In meinen Seminaren, unter anderem während meiner Zeit als Coach an der Medizinischen Hochschule Hannover, erlebte ich oft, dass Menschen glauben, sie hätten einfach zu wenig Selbstdisziplin. Doch das Rauchen ist tief in unserem Unterbewusstsein verankert. Es ist eine emotionale Verknüpfung.

Die Hypnose arbeitet genau dort. Sie ist kein Zaubertrick, sondern eine wissenschaftlich anerkannte Methode, um das Unterbewusstsein sanft umzuprogrammieren. Bei mir hat es damals genau vier Sitzungen gebraucht. Das Unglaubliche für mich war: Der Erfolg stellte sich ohne die gefürchteten Nebenwirkungen ein. Kein massives Verlangen, keine Gereiztheit – sogar wenn ich unter Rauchern war, blieb ich völlig gelassen.

Interessiert dich die wissenschaftliche Seite? Wenn du tiefer in die Studienlagen und die medizinische Wirksamkeit eintauchen möchtest, findest du hier alle fachlichen Details: Wissenschaftliche Analyse: Hypnose vs. Nikotinpflaster


Dein Weg in ein freieres Leben

Stell dir einmal vor, wie es wäre, wenn…

  • … du morgens aufwachst und deine Lunge sich weit und frei anfühlt.
  • … du bei Stress nicht mehr zur Zigarette greifen musst, weil du innere Ruhe in dir selbst findest.
  • … du stolz darauf bist, die Kontrolle über deine Gesundheit zurückgewonnen zu haben.

Diese Leichtigkeit ist keine Utopie. Ich bin mittlerweile seit 30 Jahren rauchfrei und genieße jeden Tag die gewonnene Lebensqualität.

Unterstützung für deine Reise

Den ersten Schritt zu machen, erfordert Mut. Aber du musst ihn nicht allein gehen. Hier sind einige Ressourcen, die dich unterstützen können:

  • Online-Hypnosekurs für Raucherentwöhnung:* Ein begleiteter Weg, den du bequem von zu Hause aus gehen kannst.
  • Lesetipp für den Kopf:* Ein fundiertes Buch über die Macht des Unterbewusstseins hilft oft, den Prozess besser zu verstehen.
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Ein kleiner Impuls zum Schluss

Wir warten oft auf den „perfekten“ Moment, um etwas zu verändern. Doch der perfekte Moment ist genau jetzt, in dem Augenblick, in dem du entscheidest, dass du dir selbst mehr wert bist als eine Gewohnheit, die dir nicht mehr dient.

Was wäre das Erste, was du tun würdest, wenn du ab morgen keine einzige Zigarette mehr bräuchtest?

Ich freue mich darauf, dich auf deinem Weg in die Freiheit ein Stück zu begleiten.

Herzlichst, Dein Hans

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